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Kontakt und Informationen

Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg
www.reiseland-brandenburg.de/stadtkerne

Alleen von See zu See - ein "Bilderbuch für Verliebte"

Rund um die Hauptstadt Berlin bezaubert das Land Brandenburg im Nordosten Deutschlands mit seinen charaktervollen Städten. Das Kernland des einstigen Herzogtums Preussen atmet noch heute den Stolz der preussisch geradlinigen Residenzen und der dazugehörigen Ackerbürgerstädte. Mit ihren historischen Stadtkernen warten in panoramareicher Fluss- und Seenlandschaft 31 der schönsten Orte des Herzogtums darauf, entdeckt zu werden. Vorbei an alten Mauern und den Wassergräben prächtiger Burgen und Schlösser spazieren Reisende über historisches Pflaster direkt in die Brandenburger Vergangenheit.
 

Rheinsberg

Mit seinem "Bilderbuch für Verliebte", in dem zwei Grossstädter ein inspirierendes Wochenende auf dem Land verbringen, hob Kurt Tucholsky das malerische Rheinsberg in den literarischen Olymp. Folgerichtig liessen es sich auch die Rheinsberger nicht nehmen, Tucholsky mit einem Museum ein Denkmal zu setzen. Die Wege, die nach Rheinsberg führen, sind Teil der Deutschen Alleenstrasse. Auf ihnen gelangen Reisende durch dichte Alleentunnel von See zu See.
 

Peitz

Peitz ist eine brandenburgische Enklave in der böhmischen Lausitz. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt vollständig in eine Festung umgebaut, fortan galt sie als die sicherste Verteidigungsanlage Brandenburgs. Nach dem Siebenjährigen Krieg fiel die Festung. Bis heute erhalten: der Turm mit seinen sechs Meter dicken Mauern. Noch heute besticht Peitz durch sein aussergewöhnliches Stadtbild, zu dem auch ein Bürger- und ein Wirtshaus aus dem frühen 17. Jahrhundert gehören.
 

Neuruppin

Neuruppin, Blüte der Mark Brandenburg und Garnisonsstandort des Alten Fritz, ist stolz auf diesen Sohn der Stadt: Theodor Fontane. Die präzisen Beobachtungen seiner Heimat und ihrer Bewohner hielt er in Reiseberichten und Novellen fest, die der Mark Brandenburg zu einem Platz in der Weltliteratur verhalfen. Das alte Ruppin brannte 1787 vollständig nieder. Beim Wiederaufbau erhielt die Stadt ihren preussischen Zuschnitt mit Strassen im Schachbrettmuster und typisierten Fassaden. Längst gilt Neuruppin als beispielgebend für den klassizistischen Städtebau. Zur Besichtigung stehen Fontanes Schule, das Alte Gymnasium, die Klosterkirche und der Amaltheagarten mit Apollotempel offen.
 

Potsdam

Unter den Residenzstädten Preussens ist Potsdam die vornehme Schwester von Berlin. Lange bevor dafür auch nur eine Idee entwickelt wurde, nahm Potsdam das vereinte Europa bereits vorweg: mit seiner Russischen Kolonie Alexandrowka, dem Holländischen Viertel und dem früheren böhmischen Weberviertel; mittlerweile auch mit zahlreichen Prominenten aus Politik und Showgeschäft. Anders als die schachbrettartig angelegten Städte Brandenburgs folgen die Linien der Altstadt von Perleberg den Biegungen des Flusses. Stolze Bürgerhäuser führen den Besucher zum historischen Stadtkern am Kirchplatz und am Grossen Markt. Aus Sicht des Kunsthistorikers gehen hier die Epochen ineinander über: Zwischen Giebelhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert erheben sich die gotische Kirche St. Jacobi aus dem 14. sowie das Rathaus aus dem 15. Jahrhundert.
 

Brandenburg

Brandenburg, die älteste und wichtigste Stadt der Mark, war bereits zu slawischer Zeit Fürstensitz. Die Dominsel, Sitz des Bistums und frühester Siedlungskern, war bis 1929 selbstständig. Mit seiner reichen mittelalterlichen Ausstattung und dem Dommuseum ist St. Peter und Paul eines der wichtigsten Zeugnisse für die Bedeutung, die Brandenburg einst innehatte. Der Roland, ein monumentaler Sandsteinkoloss, hält seit 1474 seine schützende Hand über die Bürger Brandenburgs. Er steht für bürgerliche Freiheit und wirtschaftlichen Aufschwung. Von ihrem angestammten Platz am Neustädter Rathaus zog die Figur vor mehr als 60 Jahren ans Altstädtische Rathaus um. Besonders reizvoll: Brandenburgs Lage. Die Stadt ist eingebettet in die Fluss- und Seenlandschaft der Havel.
 

Landschaften wie gemalt

Die Städte Brandenburgs sind umgeben von 15 Grossschutzgebieten, in denen etwa ein Drittel der brandenburgischen Landschaft aufgeht. Tausende Seen und Zehntausende Kilometer fliessende Gewässer ermöglichen zahllose Freizeitaktivitäten rund ums Wasser. Bikulturelles Kleinod: das Biosphärenreservat Spreewald. In dem urwüchsigen Binnendelta sind auf engstem Raum Hunderte Kilometer Wasserwege miteinander vernetzt. Jedes Dorf, jede Strasse, sogar die Wasserwege haben je zwei Namen: einen sorbischen und einen deutschen. Spreewald und Lausitz sind Siedlungsgebiet der einzigen Minderheit auf deutschem Gebiet, der Sorben. Bis heute gelingt es dem slawischen Volk, seine Muttersprache und sein Brauchtum lebendig zu halten.
 

Kulinarische Städtespezialitäten

In Brandenburg liebt man die deftige Küche. Wen das Kyritzer Bier "Mord und Totschlag" nicht umhaut, der darf ergründen, ob die Angermünder Nudel tatsächlich aus Weizenmehl besteht oder doch eine Kartoffelspezialität ist. Beinahe jede Stadt hat ihre eigene Delikatesse: Werder den Obstwein, Peitz seine Karpfen, Beelitz den Spargel. Dazu kommen Fläminger Reibekuchen und eingelegte Spreewaldgurken.
 
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Romantik und Charme

Besuchen Sie die traumhafte Burg Lenzen inmitten des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe. Geniessen Sie die besondere Atmosphäre der Burg und bleiben Sie gerne ein wenig länger im romantischen Burghotel.

Gastlichkeit und Genuss

Kryritzer Mord und Totschlag - dieser rauf­lustige Name steht für ein Schwarzbier, das schon im 17. Jhdt. in Kyritz gebraut wurde. Probieren Sie ein Stück Kyritzer Geschichte.

Tradition und Geschichte

Das Museum des Dreissigjährigen Krieges präsentiert sich auf sieben Etagen im Amtsturm der Bischofsburg Wittstock. Die spätmittelalterliche Bischofsburg mit ihren Mauerresten und dem markanten Amtsturm bildet die ideale Kulisse für diese Dauerausstellung.

Natur und Landschaft

Biosphärenreservat Spreewald - eine vom Menschen geprägte und dennoch naturnahe Auenlandschaft und dadurch Lebensraum für eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. 1991 erhielt der Spreewald den UNESCO-Status.